Abkürzungen D

DA Demokratischer Aufbruch - sozial + ökologisch
Deckadresse
Dienstanweisung
Deutsche Alternative (gegründet am 05.05.1989 in Bremen, erste Ortsgruppen in der DDR Ende Dezember in Dresden und Cottbus, verboten 1992)
DABA Deutsche Aussenhandelsbank Aktiengesellschaft (gegründet am 01.07.1966)
DAKT die Andere Kommunalpolitik Thüringen (gegründet im Dezmeber 1990)
DAL Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin
DAM Deutsches Amt für Messwesen
DAMW Deutsches Amt für Messwesen und Warenprüfung
DARAG Auslands- und Rückversicherungs-AG der DDR
DAS daheim ausharrende Sozialisten
DASR Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft "Walter Ulbricht" Potsdam-Babelsberg
DAV Dienstleistungsamt für ausländische Vertretungen
Deutscher Anglerverband (gegründet am 13.05.1958)
DAZ Die Andere Zeitung (Die DAZ gab es in Berlin, Eisenach, für Leipzig und Halle, Magdeburg und Potsdam. Die Gründungen und Herausgabe erfolgten unabhängig voneinander, die Einstellungen der Zeitungen auch. Wegen desselben Namens für verschiedene Zeitungen gab es Probleme mit dem Vertrieb und der Abrechnung. Am 05.04.1990 kam es in Berlin zu einem Treffen der DAZ-Redakteure. Die Andere Zeitung in Eisenach hatte nur sechs Ausgaben. Erste DAZ Eisenach am 29.12.1989. Letzte DAZ im Februar 1990. In Magdeburg erschien die erste Ausgabe der DAZ am 17.01.1990. Sie sollte ursprünglich "Neue Demokratie" heißen. Die letzte Ausgabe erschien am 02.05.1990.)
DB Dienstberatung
Dienstbereich
Direktionsbereich
Durchführungsbestimmung
DBB Druck- und Bürotechnikbetrieb Berlin-Biesdorf
DBD
Logo der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands
Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) (Du bist dabei, Eigenwerbung; offizielle Gründung am 29.04.1948. Zulassung durch die Sowjetische Militärverwaltung in ihrer Zone am 16.06.1948. Die DBD hatte 52 Sitze in der Volkskammer, 321 in den Bezirkstagen, 2 040 in den Kreistagen, 13 800 in den Gemeindevertretungen und 131 in den Stadtbezirksversammlungen. Sie gab eine Zeitung, "Bauern-Echo", heraus. In Borkheide bei Potsdam befand sich ihre zentrale Bildungsstätte "Thomas Müntzer". Die Mitgliedszahl der DBD lag bei 115 000.
Am 15.12.89 wurden programmatische Leitsätze veröffentlicht, in denen es heißt: "Die DBD sieht in der revolutionären Erneuerung der Gesellschaft die historische Chance für eine demokratische, humanistische und soziale Alternative auf deutschem Boden". Auf ihrem Parteitag am 27./28.01.1990 wurde beschlossen, "sich nie wieder anderen Parteien unterzuordnen". Die DBD war die einzige Partei des Demokratischen Blocks, die ihren bisherigen Vorsitzenden 1989/90 wieder wählte. Als Wahlkampfzuschuss im 1. und 2. Quartal 1990 beantragte die DBD 15,9 Millionen Mark beim Ministerium der Finanzen, die auch bewilligt wurden. Auf einer Delegiertenversammlung in Borkheide am 15.09.1990 wurde der Anschluss an die CDU beschlossen)
DBSV Deutscher Billard-Sportverband der DDR (gegeründet am 13.04.1958)
Deutscher Bogenschützen-Verband der DDR (gegründet am 23.10.1959)
DBU Deutsche Biertrinker Union (gegründet am 20.02.1990 am Stammtisch des Warnemünder "Teepots". Die Partei sah im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch eine ihrer Aufgaben. Frühstes Eintrittsalter 16 Jahre. Dem Aufnahmeantrag mussten die Kosten für eine Kiste Exportbier beigefügt werden. Ihre Kandidaten seinen keine "Flachen" wurde betont. Bei der Wahl zur Volkskammer bekam sie 2 534 Stimmen. Sie konnte nur im Bezirk Rostock gewählt werden.)
DBV Deutscher Basketballverband der DDR (gegründet am 20.05.1958)
Deutscher Boxverband der DDR (gegründet am 04.05.1958)
DDR Deutsche Demokratische Republik (gegründet am 07.10.1949, sie trat zum 03.10.1990 der BRD bei)
DDR-CONT auf Container spezialisierte DDR Firma (gegründet am 01.07.1979)
DE Diensteinheit
DEBOLON VEB Plastbelag Dessau
Dederon Handesname für Polyamid (aus DDR gesprochen und Molton)
DEFA Deutsche Film-Aktiengesellschaft (Am 17.05.1946 wird von der Sowjetischen Militärverwaltung die Drehlizenz erteilt. Der Film "Die Mörder sind unter uns" wird bereits gedreht. Uraufführung des Films am 15.10.1946 im Admiralspalast in Berlin. 1989 hatte die DEFA rund 2 450 Mitarbeiter.)
DEK Diensteinheit Kampfsport
DELV Deutscher Eislaufverband der DDR (gegründet am 31.08.1958)
Deutrans VEB Kombinat Deutrans (int. Speditionsbetrieb, gegründet am 01.07.1979, der VEB Deutrans wurde bereits am 01.01.1954 gegründet)
DEWAG Deutsche Werbe- und Anzeigengesellschaft (gegründet am 01.10.1945, aufgelöst Ende 1990)
DF VEB Deutfracht, Internationale Befrachtung Berlin
DfA Durchführungsanordnung
DFA Dringende Familienangelegenheit
dfb Demokratischer Frauenbund e.V. (zuvor Demokratischer Frauenbund Deutschlands)
Logo des Demokratischen Frauenbundes Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD) (Zum Abschluss der Tagung des Deutschen Frauenkongresses für Frieden vom 07.-09.03.1947 gegründete sich in der Berliner Staatsoper der DFD. Am 07./08.12.1946 wird auf einer Arbeitstagung der Frauenausschüsse ein vorbereitendes Komitee zur Schaffung eines Demokratischen Frauenbundes ins Leben gerufen. Einen Aufruf des Vorbereitenden Komitees erfolgte am 15.02.1947 im Neuen Deutschland. Im US-Sektor Berlins untersagt die Militärregierung am 28.02.1947 das Aushängen von Plakaten des Haupt-Frauenausschusses von Groß-Berlin und des DFD. Mit der BK/O (Berlin Kommandatura Order) (47) 286 wird der "Berliner Frauenbund 1947" am 19.12.1947 zugelassen. Einen Tag später wird mit der BK/O (47) 287 der "Demokratische Frauenbund Berlin" zugelassen. Den Vorstandsmitgliedern wird eine Betätigung in anderen Frauenorganisationen verboten. Auch bedarf einer finanziellen Unterstützung durch die Stadtverwaltung eine Genehmigung der Alliierten Kommandantur. Am 06./07.03.1948 findet die Gründungskonferenz des Demokratischen Frauenverbandes Berlin im Deutschen Theater statt. Der Vorstand der SPD beschließt am 25.01.1948, dass die Mitgliedschaft im DFD mit der Mitgliedschaft in der SPD unvereinbar ist. Ihren Ersten Bundeskongress hält der DFD am 29./30.05.1948 in der Berliner Staatsoper ab.
Am 11.11.1949 wird die "Grundstücksverwaltung des Deutschen Demokratischen Frauenbundes e.V." gegründet. 1992 wird die Gesellschaft reaktiviert und der Name in "Grundstücksverwaltung Femina GmbH" geändert.
Der DFD hatte rund 1,5 Millionen Mitglieder, 32 Sitze in der Volkskammer, 233 in den Bezirkstagen, 2 685 in den Kreistagen, 16 633 in den Gemeindevertretungen und 399 in den Stadtbezirksversammlungen.
Auf der 8. Bundesvorstandssitzung am 16.11.1989 tritt die langjährige Vorsitzende, Ilse Thiele, zurück. Zur neuen Vorsitzenden wird Eva Rohmann gewählt.
Am Zentralen Runden Tisch in Berlin erhält der DFD Beobachterstatus und das Recht zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Gleichstellung. Mit Renate Graupner wird eine Abgeordnete des DFD im Januar 1990 Vorsitzende des Volkskammerausschuss für Frauenfragen.
Auf ihrem außerordentlichen Bundeskongress am 03.03.1990 versucht der DFD sich endgültig von der SED zu emanzipieren. Es wird ein neues Programm und Statut verabschiedet.
Die Zeitschrift "Lernen und Handeln" des DFD wird von der Zeitung "Fraueninitiative 90" abgelöst. Aus finanziellen Gründen wurde das Erscheinen 1992 eingestellt. Ihr folgt ein Rundbrief des Demokratischen Frauenbundes.
Der DFD beteiligte sich an der Volkskammerwahl 1990. Es gelang mit 0,33 Prozent Stimmenanteil eine Abgeordnete in die Volkskammer zu entsenden. Sie schloss sich der Fraktion der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (DBD) an. Als die DBD sich auf die CDU zubewegte und die Auflösung der Fraktion sich abzeichnete erwog die Abgeordnete des DFD einen Gaststatus bei der Liberalen Fraktion. Sie gehörte dann neben den Abgeordneten Günther Maleuda und Thomas Klein keiner Fraktion an.
Auch bei den Kommunalwahlen zwei Monate später blieb der Wahlerfolg mäßig. Mit Barbara Höll, Landessprecherin Sachsen, wurde ein Mitglied des DFD 1990 in den Bundestag gewählt worden.
Am 14.07.1990 beschließt der Bundesvorstand die Bildung von Landesverbänden. Die Landesverbände Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen sich am 28.07. Konstituieren.
Bis zum Juli 1990 ging die Mitgliederzahl auf ein Drittel vor dem Herbst 1989 zurück.
Auf dem XIII. Bundeskongress am 27.10.1990 in Berlin wird eine neue Satzung und ein neues Programm beschlossen. Was für die Finanzierung wichtig war. Gemeinnützige Vereine stellen sich steuerlich besser und können Mittel für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) abgreifen. Der Name wurde in Demokratischer Frauenbund e.V. (dfd e.V.) geändert. Eine Teilnahme an Wahlen wie bisher wurde aber dadurch ausgeschlossen.
Mitglied im Deutschen Frauenrat seit 01.12.1993. Das Sozialwerk des Frauenbundes wurde im April 1994 Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Unter Treuhandaufsicht stand der Demokratischer Frauenbund vom 01.06.1990 bis zum 17.09.1992. Gegen die Treuhandanstalt wurden zahlreiche Prozesse geführt.
Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, begann die organisatorische Trennung des DFD. Der DFD nannte sich in der BRD, Demokratischer Frauenbund Deutschlands - Westdeutschland. Politisch lag der Westdeutsche DFD weiterhin auf SED-Linie. Die erste westdeutsche Delegiertenkonferenz fand am 25./26.05.1951 in Stuttgart statt. Die zweite Delegiertenkonferenz fand am 04.10.1952 statt. Mit dem so genannten "Adenauererlass" vom September 1950 wurden alle DFD-Mitglieder aus dem öffentlichen Dienst entfernt. Wie andere, von der SED dominierte Organisationen, war auch der DFD in der BRD politischer Verfolgung ausgesetzt. So wurde die Vorsitzende, nachdem sie aus Korea zurückkam und u.a. den Napalmeinsatz anprangerte, am 06.09.1951 verhaftet. Sie wurde von einem US-Gericht in Stuttgart zu einer achtmonatigen Freiheitsstrafe und 15 000 Mark Geldstrafe verurteilt. Ihr wurde vorgeworfen, sie habe die US-Truppen diskriminiert und Hass gegen sie erzeugen wollen. Am 10.04.1957 wurde der DFD in der BRD durch die Innenminister der Länder verboten.)
DFF Deutscher Fernsehfunk (Der Name galt ab dem 12.03.1990. Bis 1972 hatte das Fernsehen in der DDR schon einmal diesen Namen. Für die Fernsehwerbung wurde die Telecommerz GmbH ins Leben gerufen.)
DFG Deutsche Friedensgesellschaft (Gründung am 07.04.1990 in Magdeburg. Konzipiert als Dachverband aller Friedensarbeit in der DDR.)
DFO Die Freie Orchester-Musik
DFP Deutsche Forumpartei (der Gründungsausschuss trat am 29.12.1989 in Karl-Marx-Stadt zusammen, Gründungsparteitag am 27.01.1990, betrachtet sich selber als aus dem Neuen Forum hervorgegangen. Der Gründungskongress des Neuen Forum fand ebenfalls am 27.01. statt. Allerdings in Berlin. Helmut Kohl wollte die DFP für die Allianz für Deutschland gewinnen. Die DFP machte aber nicht mit. Sie schloss sich am 11./12. August 1990 der West-F.D.P. an.)
DFS Deutscher Freiheitssender 904
DFV Deutscher Faustballverband der DDR (gegründet am 27.04.1958 in Leipzig)
Deutscher Fechtverband der DDR (gegründet am 20.07.1958 in Leipzig)
Deutscher Federballverband der DDR (gegründet am 11.01.1958 in Berlin)
Deutscher Fußballverband der DDR (gegründet am 17.05.1958 in Berlin)
DG Deutscher Gesellschaft, eingetragener Verein zur Förderung kultureller, politischer und wirtschaftlicher Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (Gründung am 12.01.1990, Anfänge November 1989)
Dienstgebäude
DGAU Deutsche Gesellschaft für Agrar- und Umweltpolitik e. V. (Die DEGAU wurde 1968 in der BRD gegründet. Die DDR-Sektion der Gesellschaft konstituierte sich am 01.02.1990 in Kölleda (Thüringen.)
DGB Deutscher Gewerkschaftsbund
DGQ-DDR Deutsche Gesellschaft für Qualität-DDR e. V. (gegründet am 28.03.1990 in Berlin)
DGSV Deutscher Gehörlosen-Sportverband (gegründet am 03.02.1990)
DGV Deutscher Gewichtheberverband der DDR (gegründet am 26.04.1958 in Leipzig)
Deutscher Golfverband der DDR e.V. (Gründung im April 1990 in Dresden)
DHB Deutsche Handelsbank AG
DHD Dringlicher Hausbesuchsdienst
DHfK Deutsche Hochschule für Körperkultur Leipzig (eröffnet am 22.10.1950, geschlosen am 31.12.1990)
DHSV Deutscher Hockey-Sportverband der DDR (gegründet am 19.04.1958 in Halle)
DHV Deutscher Handballverband der DDR (gegründet am 21.06.1958 in Halle)
DHZ Deutsche Handelszentrale
DI Demokratische Initiative - Initiative zur demokratischen Erneuerung der Gesellschaft (Ging im Januar 1989 aus der im Herbst 1988 gegründeten Initiative zur demokratischen Erneuerung der Gesellschaft hervor. Zur Kommunalwahl im Mai 1989 wurden Flugblätter verteilt, in denen es u.a. heißt: "... kommen Sie am Wahltag, 7. Mai 1989, 18.00 Uhr auf den Markt am Alten Rathaus. Bringen Sie bitte statt ihres Stimmzettels ein weißes Blatt Papier mit, als Zeichen der Ablehnung der bestehenden Wahlordnung und Wahlpraxis und der Forderung einer offenen Diskussion über die Fortführung der bislang bestehenden Wahl." Am 24.09.1989 trafen sich in Leipzig ca. 50 Vertreter von Basisgruppen. Es wurde über das weitere vorgehen beraten. Es wurde eine Protestresolution verfasst, gegen die Entscheidung des DDR-Innenministeriums das Neue Forum nicht zuzulassen.)
DIB Direktorat für internationale Beziehungen
Dipl.-Gewi. Diplom-Gesellschaftswissenschaftler
Dipl.-Ing. oec. Diplom-Ingenieurökonom
Dir. Direktive
DIW Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
DJ Demokratie Jetzt
DJA Demokratische Jugend Aufbruch (DA-Organisation)
DJB Demokratischer Jugendbund (Gegründet am 17.03.1990 in Berlin. Er ging aus dem Runden Tisch der Jugend hervor. Der DJB trat dem Deutschen Bundesjugendring bei.)
DJP Deutsche Jugendpartei (gegründet am 11.02.1990 in Luckau. Eine Mitgliedschaft ab Vollendung des 14. Lebensjahres ist möglich.)
DJV Deutscher Judoverband der DDR (gegründet am 19.04.1958 in Leipzig)
DK Dieselkraftstoff
DKBV Deutscher Kraftsport- und Bodybuildungverband (gegründet 1990)
DkHD dringlicher kinderärtzlicher Hausbesuchsdienst
DKK Deliktenkernlochdatei (MfS)
DKP Deutsche Kommunistische Partei
DKSV Deutscher Kanusportverband der DDR (gegründet am 19.04.1958 in Berlin)
DKV Deutscher Keglerverband der DDR (gegründet am 30.03.1958 in Leipzig)
dlb Dienstleistungsbetrieb Berlin
DLK Dienstleistungskombinat
DLM Deutsche Liga für Menschenrechte e.V. (gegründet im Januar 1990)
Logo der Deutschen Lehrerzeitung, Organ des Ministeriums für Volkbildung und des Zentralvorstandes der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung Deutsche Lehrerzeitung (DLZ) (Organ des Ministeriums für Volksbildung und des Zentralvorstandes der Gewerkschaft Unterricht und Erziehung. Ab der Ausgabe 04/1990 Organ des Ministeriums für Bildung. Die Gewerkschaft Unterricht und Erziehung verzichte nach einem Beschluss ihres Zentralvorstandes auf die Mitherausgabe. Wollte aber in einem zu schaffenden Redaktionsbeirat gleichberechtigter Partner sein.)
D-Mark Zahlungsmittel in der BRD vor dem 01.01.2002
DM Der Morgen (Zeitung der LDPD)
Deutsche Mark
DMH Dringliche medizinische Hilfe
DMS Deutsche Maschinen- und Schiffbau AG (im Juni 1990 wurden Werften und Zulieferer in die Treuhand Holding überführt)
DMV Modellbahnverband der DDR
DN Deckname
DNH Deutsche Natur- und Heimatfreunde e. V. (Gründungsinitiative im Februar 1990. Gründung Anfang März 1990 in Berlin)
DO Dienstobjekt (MfS)
Direktor für Ökonomie
Domowina Domowina - Bund Lausitzer Sorben (gegründet am 13.10.1912 in Hoyerswerda, Neugründung am 10.05.1945 in Crostwitz. Das Sekretariat des Bundesvorstandes trat am 28.11.1989 geschlossen zurück.)
DOP Demokratische Oppositionelle Plattform (gebildet am 15.11.1989 von DA, GP, IVL, NF und SDP in Karl-Marx-Stadt)
DOV Deutscher Orientierungsläuferverband (gegründet 1990)
DP Deutsche Post
DPAI Demokratische Partei der Arbeiterklasse und Intelligenz (gegründet am 19.02.1990 in Dresden)
DPV Deutscher Pferdesportverband der DDR (gegründet am 27.04.1961 in Halle)
DR Deutsche Reichsbahn (gegründet am 01.04.1920, die DR in der DDR hatte über 300 000 Beschäftigte. Am Namen wurde nicht gerüttelt. Ging doch alles auf Alliierte Anordnung zurück. Die S-Bahn wurde in ganz Berlin von der Deutschen Reichsbahn betrieben. Selbst als 1983 der Betrieb der S-Bahn in Westberlin von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) übernommen wurde, wurde der Status nicht verändert. Die Deutsche Reichsbahn befuhr eine kurze Strecke in Westberlin weiterhin. Der finanziell lukrative Güterverkehr blieb in Reichsbahnhand.)
DR Elbb Deutsche Reichsbahn Elektrifizierungs- und Ingenieurbau Berlin
DRK Deutsches Rotes Kreuz der DDR (gegründet am 23.10.1952, aufgelöst zum 31.12.1990)
DRSV Deutscher Radsportverband der DDR (gegründet am 18.05.1958 in Leipzig)
Deutscher Rudersportverband der DDR (gegründet am 12.04.1958 in Berlin)
Deutscher Rugbysportverband der DDR (gegründet am 20.04.1958 in Berlin)
DRV Deutscher Ringerverband der DDR (gegründet am 26.04.1958 in Leipzig)
DSB Deutsche Staatsbibliothek
DSBV Deutscher Schlitten- und Bobsportverband der DDR (gegründet am 28.09.1958 in Ilsenburg)
DSF Deutsch-Sowjetische-Freundschaft (Der Vorsitzende, Cyrill Pech, schätzte im März 1990, dass die Mitgliedszahl von 6 Millionen auf 300 000 zurückgegangen ist.)
DSG Deutsche Saatzucht-Gesellschaft
DSL Deutsche Sex Liga
DSLV Deutscher Skiläuferverband der DDR (gegründet am 12.10.1958 in Leipzig)
DSR Deutsche Seereederei Rostock (Der VEB Deutfracht/Seereederei Rostock verfügte über 163 Frachtschiffe und das Fahrgastschiff "Arkona". 13 000 Beschäftigte)
DSSV Deutscher Schwimmsportverband der DDR (gegründet am 04.05.1958 in Zeitz)
DSU Deutsche Schifffahrts- und Umschlagbetriebe
Deutsche Soziale Union (gegründet am 20.01.1990 in Leipzig)
DSU e.V. Deute Sex Union e.V. (Der Gründungsausschuss bildete sich am 22.01.1990 in Freiberg/Sachsen, Motto: Lust statt Frust, weil die Abkürzung DSU schon von der Deutschen Sozialen Union beansprucht wurde, nannte sich die DSU e.V. in Deutsche Sexliga um.)
DSV Deutscher Schachverband der DDR (gegründet am 27.04.1958 in Leipzig)
Deutscher Schützenverband (Verband der GST, gegründet am 08.10.1958 in Leipzig)
DSVB Deutscher Sportverband Volleball der DDR (gegründet am 20.04.1958 in Leipzig)
DT Decktelefon (MfS)
Deutschlandtreffen (der FDJ)
Direktorat für Technik
Deutsches Theater
DT64 Jugendsender, benannt nach dem Deutschlandtreffen der FDJ vom 16.-18.05.1964 in Berlin (Damals als Festivalradio gestartet. Danach im Nachmittagsprogramm des "Berliner Rundfunks". Ab 1986 Vollprogramm durch Zusammenschluss von DT64 mit dem Jugendjournal "hallo" des Senders "Stimme der DDR". Nachdem im September 1990 von heute auf morgen der RIAS auf den Frequenzen von DT64, außer in Berlin und Umgebung, sendete, kam es zu Protesten. Die Entscheidung musste bereits einen Tag später zurückgenommen werden. Was aber DT64 langfristig nicht rettete. Zunächst auf die Mittelwelle des MDR abgeschoben, heute MDR-Sender Sputnik. DT64 war der erste deutsche Jugendsender.)
DTSB Deutscher Turn- und Sportbund (gegründet 27./28.04.1957 im Festsaal der Ministerien in Berlin. Im Oktober 1963 gab es den Vaterländischen Verdienstorden in Gold und im September 1978 den Karl-Marx-Orden. Am 08.11.1989 wurde ein Positionspapier verabschiedet. Dem DTSB sollte 1990 die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Was sein finanzielles Aus bedeutet hätte. Was aber verhindert wurde. Am 07.08.1990 wurden den hauptamtlichen Mitarbeitern gekündigt. Der Hauptvorstand beschloss am 22.09.1990 den DTSB zum 05.12.1990 aufzulösen. Der DTSB hatte zu diesem Zeitpunkt 2,6 Millionen Mitglieder in 16 830 Gemeinschaften.)
DTTV Deutscher Tischtennisverband der DDR (gegründet am 04.04.1958 in Berlin)
DTV Deutscher Tennisverband der DDR (gegründet am 12.04.1958 in Halle)
Deutscher Turnverband der DDR (gegründet am 03.05.1958 in Berlin)
Dia-Ton-Vorträge
DU Deutsche Umweltschutzpartei
DUVO Deutscher Unternehmerverband Ost e.V.
DV Dauervisum
Dienstversammlung
Dienstvorschrift
DVfV Deutscher Verband für Versehrtensport der DDR (gegeründet am 04./05.07.1959 in Halle)
DVO Durchführungsverordnung
DVP Deutsche Volkspolizei (offizielle Gründung 01.07.1945, 01.07. "Tag der Deutschen Volkspolizei")
DVZ Datenverarbeitungszentrum
DWBO Deutscher Verband für Wandern, Bergsteigen und Orientierungslauf der DDR (gegründet am 15.06.1958 in Dresden)
D.W.P. Deutsche Wiedervereinigungspartei (Die D.W.P. sprach sich für einen Austritt Deutschlands aus der NATO und dem Warschauer Vertrag nach einer deutschen Einheit aus.)
DWT Dampfwirbelschichttrocknung
DWZ Deutsche Wirtschaftszeitung (Erschien am 05.04.1990 zum ersten Mal. Die Initiatoren kamen aus Westberlin. Redigiert und gedruckt in Ostberlin.)
DZVO Dienststelle Zentrale Versorgungsobjekte

nach oben


Chronik