Weiterhin wird u. a. beschlossen, bis zur Verabschiedung des Parteien- und Vereinigungsgesetzes notwendige Aufwendungen für die politische Arbeit aus dem Staatshaushalt vorzufinanzieren.
(BZ, 6./7.1.1990)
Der Ministerrat der DDR beschließt, das Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft in Ministerium für Naturschutz, Umweltschutz und Wasserwirtschaft umzubenennen. Gleichzeitig wird eine Reihe weitreichender Maßnahmen zur Neuorientierung und Profilierung des Ministeriums beschlossen.
Mit dem Sachbuchverlag "LinksDruck" hat in Berlin die erste Verlags-GmbH der DDR ihre Tätigkeit aufgenommen.Hermann Kant erklärt seinen Rücktritt als gewählter Präsident des Schriftstellerverbandes der DDR. In einem ADN übermittelten Schreiben erklärt das Präsidium des Verbandes dazu u. a.: "Es bedauert diesen Rücktritt außerordentlich. Er gehört zu den Persönlichkeiten, die sich um den Verband verdient gemacht haben und die Erneuerung in unserem Land seit langem öffentlich unterstützt und gefördert haben. (...) Angriffe gegen ihn, vorgetragen von einer Gruppe Berliner Mitglieder und Kandidaten und unterstützt von einem Teil der Medien entbehren unseres Erachtens jeder demokratischen Legitimation, weil sie sich gegen die Interessen der großen Mehrheit der Mitglieder richten."
(BZ, 22.12.1989)
Aus: Sabine und Zeno Zimmerling, Neue Chronik DDR 3. Folge, 1. Auflage, Verlag Tribüne Berlin GmbH 1990, ISBN 3-7303-0595-6
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