Mecklenburgerinnen meinen:
Unser Land in Junckerhand? Nein, danke!
Wir fürchten um den Bestand unseres genossenschaftlichen Eigentums, um die Zuschüsse für Kindereinrichtungen, ja, um die Zukunft unserer Kinder und Enkel.
Als Landfrauen haben wir die Beseitigung umfangreicher Defizite einzufordern und uns nachdrücklich dafür einzusetzen,- dass Frauen und Männer hinsichtlich der Saisonentlastung gleichgestellt werden. Während die Arbeitsaufgaben der Männer im Winter stark reduziert wurden, wird für uns eine täglich achtstündige Winterbeschäftigung gesucht - bis zum Verleih in andere Betriebe; - dass der kaum vorhandene Nahverkehr zwischen den Orten und der immer mehr eingeschränkte Verkehr in die Kreisstädte verbessert wird;
- dass die Versorgung an Niveau gewinnt, z. B. durch die Einführung einer Warenbörse im Großhandel auf der Grundlage des tatsächlich vorhandenen Angebots, durch die Lieferung auch von Kleinstmengen, durch die Neugründung eines Versandhauses;
- dass Frauen und Kinder wirksam vor männlicher Gewalt geschützt werden;- dass prophylaktische und therapeutische Maßnahmen gegen den wachsenden Alkoholismus auch bei Kindern, Jugendlichen und Frauen eingeleitet werden;
- dass wir auf allen Ebenen am Runden Tisch sitzen und unsere Ideen einbringen können.Dr. Ull Eisel
Tressow, 2061
[Straße, Haus- und Telefonnummer wurden weggelassen]