Wir fordern:
- Die Regierung muss sich zur geschäftsführenden Übergangsregierung erklären, die nur unaufschiebbare Maßnahmen beschließt.- Das Amt für Nationale Sicherheit als eine verfassungsfeindliche Organisation muss unter ziviler Leitung aufgelöst werden.
- Die ökologische, wirtschaftliche und finanzielle Situation des Landes und die beabsichtigten Schritte müssen offengelegt werden.- Die Regierung muss dafür Sorge tragen, dass unsere ausländischen Mitbürger in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allen anderen Bürgerinnen und Bürgern des Landes gleichgestellt werden.
- Kurzfristig müssen ein Wahlgesetzentwurf und der Entwurf einer neuen Verfassung erarbeitet werden. Beide müssen nach gründlicher Aussprache durch Volksentscheid in Kraft gesetzt werden. Darin sehen wir den Weg zur direkten Demokratie, der nicht durch einen Runden Tisch ersetzt werden soll.Damit alle politischen Kräfte an diesem Demokratisierungsprozess teilnehmen können, bedarf es folgender Voraussetzungen:
1. freier Zugang zu den Medien, Herausgabe eigener Publikationen, und2. die Einrichtung der erforderlichen Büros für die oppositionellen Gruppen im ganzen Land.
Die Teilnehmer der Opposition am Runden Tisch müssen zur Ausübung ihrer Tätigkeit arbeitsbefreit werden und, soweit sie Verdienstausfall erleiden, muss derselbe ihnen aus dem Staatshaushalt ersetzt werden.Zu allen folgenden Verhandlungen am Runden Tisch muss der Zugang aller interessierten Medienvertreter gewährleistet sein.
Soweit unsere gemeinsame Erklärung.[Diese gemeinsame Erklärung der Opposition gab Ingrid Köppe vom NF auf der ersten Sitzung des ZRT am 07.12.1989 ab]