So. 29. April 1990


Berlin (West). BZ - M. Emmerich Mit deutlichen Irritationen und teilweise chaotischen Diskussionen wurde am Wochenende der im Februar unterbrochene Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW) fortgesetzt. Die 280 anwesenden Delegierten stimmten mit großer Mehrheit dafür, sich in Sozialistische Initiative umzubenennen. Die nunmehr von einem Sprecherrat angeführte Initiative setzt sich dafür ein, im Herbst 1990 einen Kongress der sozialistischen Linken in Westberlin einzuberufen. Erst nach einem telefonischen Rundruf war überhaupt die Beschlussfähigkeit des Parteitags hergestellt worden. Nach eigenen Angaben hat die ehemalige SEW derzeit etwa 1 800 Mitglieder, doch rechnet man allgemein nach dem Wochenende mit weiteren Austritten.
(Berliner Zeitung, Mo. 30.04.1990)

VIII. Vollversammlung des Arbeitskreises Solidarische Kirche im Martin-Niemöller-Haus in Jena-Lobeda vom 29.04 bis 01.05. Thema: "Die Rolle von AKSK-Mann/Frau im REFORMHAUS DDR".

Im Clubhaus der Grenztruppen in Eisenach führten die CDU aus Thüringen und Hessen am Wochenende ihre erste gemeinsame Landeskonferenz durch. Es wird sich für einen Zusammenschluss der CDU-Ost und West noch vor gesamtdeutschen Wahlen ausgesprochen. Nach dem Beitritt nach Artikel 23 GrundgesetzArtikel 23 Grundgesetz wird sich für eine umfassende Länder-Neugliederung über innerdeutsche Grenzen hinweg ausgesprochen.

PDS-Wahlkampftour im Bezirk Erfurt mit Gregor Gysi und den örtlichen Kandidaten.

Umbenennung der Sozialistischen Einheitspartei Westberlin in "Sozialistische Initiative".

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