Sa. 19. Mai 1990


Auf der Tagung des Landesausschusses am 19.5. standen die Auswertung der Kommunalwahlen und Überlegungen zur Zukunft der Bürgerbewegungen im Vordergrund. Die Bildung von DJ-Gruppen im Westen wurde positiv bewertet. Für die Vertreterkonferenz wird eine entsprechende Satzungsänderung vorgeschlagen. Überlegungen wurden auch angestellt bezüglich der Zusammenarbeit mit Partnern im Westen, Bürgerinitiativen wie auch der Grünen. Dazu gab es kürzlich im Haus der Demokratie die erste Verhandlungsrunde. Weiterhin wurden Probleme der Ausländer behandelt. DJ, so der Landesausschuss sollte sich dieses Themas besonders annehmen.
(Demokratie Jetzt, Nr. 27, 07.06.1990)

Die Deutsch-Afrikanische Gesellschaft e. V. ist am Sonnabend in Berlin gegründet worden.
(Neues Deutschland, Mo. 21.05.1990)

Übersiedler aus der DDR erhalten bereits seit dem 19. Mai in der Bundesrepublik ihre Rentenbezüge nur noch entsprechend den in der DDR erworbenen Ansprüchen. Das teilte Bundesarbeitsminister Norbert Blüm gestern vor Journalisten in Bonn mit.
(Berliner Zeitung, Sa. 09.06.1990)

2. Bernauer Basistreffen mit dem Thema: Mitbestimmung der Arbeitnehmer – Realität, Chancen, Perspektiven, in der Gewerkschaftsschule Bernau.

Der Landesverband Berlin e. V. des Deutschen Roten Kreuzes gründet sich am Wochenende.

Ein DRK-Landesverband Sachsen wird gründet.

Der Landesverband Brandenburg im Bund für Natur und Umwelt e. V. wird in Frankfurt gegründet.

Nach einer Meldung von dpa spricht sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas von Bürow für eine fünfjährige Zuzugssperre von DDR-Bürgern aus. Er befürchtet, nach der Währungsunion werde durch die steigende Arbeitslosigkeit in der DDR die Zahl der Übersiedler stark zunehmen.

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