DDR 1989/90Brandenburger Tor

04.12. Der Ministerrat der Europäischen Gemeinschaft stimmt dem Einigungsvertrag zu

13.12. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag wird in der französischen nationalversammlung ratifiziert

15.12. Auf den Frequenzen von DFF 1 sendet nun ARD und ZDF

15.12. In den Deutschen Sportbund werden die Landesverbände Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgenommen

15.12. Der Jugendherbergs-Hauptverbandes löst sich zum 31.12.1990 auf

22.12. Der Aufenthalts- und Abzugsvertrag der sowjetischen Streitkräfte aus der BRD sowie der Überleitungsvertrag tritt in Kraft

31.12. Die Sozialversicherung der ehemaligen DDR stellt ihre Geschäftstätigkeit ein

31.12. Der Verband der Theaterschaffenden löst sich auf

31.12. Der Club der Kulturschaffenden "Johannes R. Becher" löst sich auf.


Do. 6. Dezember 1990


Bonn (dpa) Zum ersten Mal hat eine Abordnung von 50 Soldaten der Westgruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland gestern Bonn besucht. Die Offiziere, unter ihnen ein Generalmajor, kamen auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Willy Wimmer (CDU), an den Rhein. Sie besichtigten den Bundestag und das Bundeskanzleramt. Bei der Begrüßung der Offiziere hatte Wimmer auf die Bedeutung guter Beziehungen zwischen der Sowjetunion und Deutschland hingewiesen. Die Soldaten sollten wissen, dass die Bundesregierung ihnen bis zu ihrem Abzug im Jahre 1994 mit Rat und Tat zur Seite stehe. Alle auftauchenden Probleme sollten im Geist der deutsch-sowjetischen Freundschaft gelöst werden.
(Der Morgen, Fr. 07.12.1990)

Die Fahrzeugelektrik Handels GmbH Niederdorf, hervorgegangen aus dem Kombinat Fahrzeugelektik Ruhla, wird von der Belegschaft und dem Management übernommen.

Die Spezialbau AG, Magdeburg, und die Babcock Sonderbau GmbH wollen eine gemeinsame Gesellschaft gründe, an der beide Partner je zur Hälfte beteiligt sind.

Auf der Vertreterversammlung des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen in Karlsruhe wurde mitgeteilt, über 50 Unternehmen in den neuen Bundesländer haben Anträge auf Errichtung einer Betriebskrankenkasse (BBK) gestellt. Bei den 38 Unternehmen, hätten die Beschäftigten jeweils mit überwältigender Mehrheit für die Gründung einer BKK votiert. Unternehmen aus den alten Bundesländer, die in der ehemaligen DDR tätig sind, würden den Arbeitnehmern dort den Versicherungsschutz ihrer BKK anbieten.

Nach Schätzungen des Bundesjustizministeriums werden im Gebiet der früheren DDR rund eine Million Ansprüche geltend gemacht.

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